Die Honigfalle – Borat vs. Giuliani

Die Honigfalle - Borat vs. Giuliani; Foto: © korrekter.com
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Die Honigfalle – Borat vs. Giuliani; Foto: © korrekter.com

Er ist wieder da! Sacha Baron Cohens (49) alias Borat, die Kunstfigur, die alles darf. In seinem aktuellen Film, welcher gezielt wenige Tage vor der US-Wahl ̷i̷n̷ ̷d̷i̷e̷ ̷K̷i̷n̷o̷s̷ auf Amazon Prime erscheint, hat es der umstrittene Künstler geschafft, eine Honigfalle für Trumps Anwalt Rudolph Giuliani zu stellen.

Ein geleaktes Bild sorgte für einen Skandal, auf dem Rudy Giuliani (76), der ehemalige Bürgermeister von New York City und aktuelle Anwalt von US-Präsident Donald Trump (74) zu sehen ist, wo er sich auf einem Bett liegend vor einer jungen Frau eine Hand in die Hose steckt. Seitdem prasselt Wut und Häme auf Giuliani. Ausgerechnet Kult-Kasache Borat eilte zu Giulianis „Ehrenrettung“.

In dem kurzen Video sagt er mit ernster Miene: „Ich bin hier, um Amerikas Bürgermeister Rudolph Giuliani zu verteidigen. Was ein unschuldiger sexueller Moment zwischen einem einwilligenden Mann und meiner 15-jährigen Tochter war, wurde von den Fake-News-Medien in etwas Abscheuliches verwandelt. Ich warne euch. Wenn das noch jemand versucht, wird Rudolph nicht zögern, in seine Rechtsunterhose zu greifen und seine Vorladung herzuvorholen.“ Er nutzt dabei das englische Wort für Vorladung (subpoenas), das sehr ähnlich wie das männliche Geschlechtsorgan ausgesprochen wird.

Borats Video ließ nicht lange auf eine Reaktion von Giuliani warten, der das Video als „absolute Fälschung“ bezeichnete.  

„Ich war gerade dabei, mein Hemd in die Hose zu stecken, nachdem ich das Aufnahmegerät abgenommen habe“, versicherte Giuliani. „Zu keiner Zeit vor, während oder nach dem Interview habe ich mich unangebracht verhalten! Wenn Sacha Baron Cohen anderes behauptet, dann ist er ein eiskalter Lügner.“