DR Kongo: Zahltag, auch im tiefsten Dschungel | ARTE Reportage

DR Kongo: Zahltag, auch im tiefsten Dschungel | ARTE Reportage

Erst seit dem Jahr 2012 hat die Regierung in der Demokratischen Republik die Einzahlung aller Gehälter von Staatsangestellten auf private Bankkonten zur Pflicht erhoben. Davor erhielten die Regierungsangestellten ihre Gehälter in bar von ihren Vorgesetzten ausgezahlt – da kam es gelegentlich zu « Pannen ». 

Also eröffneten 800.000 Beamte, Polizisten und Soldaten Konten, zur Überweisung ihrer Gehälter und um Diebstahl durch « Mittelsmänner » zu vermeiden. Doch in den Regionen fernab der Städte, dort, wo es noch keine Bankfilialen gibt und kein Handynetz, lebt die Bevölkerung noch immer vom Bargeld auf die Hand. Deshalb organisieren die Banken bewaffnete Transporte mit viel Bargeld im Kofferraum, um die Gehälter der Beamten dorthin zu transportieren. Natürlich ist das gefährlich, im September 2015 wurde so ein Bankkonvoi überfallen, dabei starben 13 Menschen. Reporter begleiteten einen Bargeld-Konvoi im Kongo auf seiner abenteuerlichen Fahrt.

Video auf YouTube verfügbar bis zum 15/11/2023



(Quelle)