Duisburg: Niederrhein Therme verbietet zu knappe Bikinis

Der Bikini - das Zeichen der Freiheit; Foto: © jouwatch
Der Bikini - das Zeichen der Freiheit; Foto: © jouwatch
Der Bikini - das Zeichen der Freiheit; Foto: © jouwatch
Der Bikini – das Zeichen der Freiheit; Foto: © jouwatch

Duisburg – Wer im Merkelstaat vor einer drohenden Islamisierung warnte, der wurde schnell als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger oder Nazi bezeichnet. Dass die Einschläge der Scharia jedoch näher kommen, beweist das aktuelle Verbot von „zu knappen Bikinis“ im Schwimmbad Therme Duisburg.

Während die Bademeister in den Thermen damit beschäftigt sind, Halbstarke vom Sprung vom Beckenrand abzuhalten und Nicht-Schwimmer zu retten, müssen sie ab sofort auch noch danach gucken, wie die Gäste gekleidet sind. Verboten sind Bikini-Hosen mit zu wenig Stoff. Die WAZ berichtete am 13.10.2020: „Im Interesse aller anwesenden Gäste weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass unzureichende Badekleidung (String-Tangas, Brazilian Bikinis etc.) in unserer Therme nicht gestattet sind“ steht neuerdings neben den Corona-Warnschildern und den Schildern betreffend Rutschgefahr usw. zu lesen. Das Bad passt sich damit an die Mehrheit der Badegäste an, von denen sich größere Familien mit Kindern von zu knappen Bikinis im Schwimmbereich gestört fühlten. Statt den Badegästen den Rat zu geben, ein islamisch konformes Badehaus aufzusuchen, wurden kurzerhand die Regeln im Bad an den Wunsch angepasst. Von nun an darf keiner mehr im Bikini baden, auch keine, die schon länger hier leben.

Die Sprecherin der Duisburger Therme sagte der WAZ: „Stringtangas gehören nicht in ein Wellness- und Gesundheitszentrum. Wir sind ein Standort, wo viele Kulturen aufeinander treffen, Freizügigkeit wird nicht immer von allen Besuchergruppen toleriert.“ Die Mitarbeiter wurden angewiesen, Badegäste auf zu knappe Bikinis hinzuweisen und den Wechsel der Kleidung zu fordern. Wer sich weigert, sich dem neuen Verbot von zu knapper Kleidung anzupassen, der wird des Hauses verwiesen und darf beim „nächsten Besuch angemessene Badekleidung tragen.“

Bikinis mit String-Unterteil sind bei Frauen sehr beliebt, sorgen sie im Sommer doch für eine weitestgehend streifenfreie Bräune. Schon vor 74 Jahren setzte der französische Maschinenbauingenieur und Modeschöpfer Louis Réard mit seiner Erfindung die Modewelt in Schockstarre. Zu anstößig – so das erste Urteil. Die Bikinis setzten sich durch und blieben.

Im Jahr 2020 müssen die Bikinis weichen, da die Schockstarre von „größeren Familien und Besuchergruppen“, die sich davon gestört fühlen, offenbar mehr Einfluss hat.