Gerüchte zu verstorbenen Kindern – erste Informationen

Presse; Foto: © korrekter.com
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Seit Wochen gibt es Gerüchte über 2 verstorbene Kinder, deren Tod angeblich in Zusammenhang mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) stehen soll. Es gibt extrem wenige Informationen dazu, die belastbar sind und die man ruhigen Gewissens teilen könnte. Wilde Spekulationen helfen nicht weiter, auch wenn das Thema der möglichen Gesundheitsgefährdung der Kinder durch MNS Priorität haben sollte. Nachhaltige Informationen hat der SNA Radio-Moderator Benjamin Gollme recherchiert und diese in dem „Basta Berlin Videopodcast“ (Folge 56 v. 1.10.2020) öffentlich gemacht.

Fall #1: 6-jähriges Kind am 16.9.2020 verstorben in einer Oberbayerischen Kleinstadt

Herr Gollme hat zunächst bei Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, angefragt. Dieser habe ihn dann an den Münchener Polizeisprecher Gordon Winkel verwiesen. Von dort kam die Information, dass es sich um eine „natürliche Todesursache“ handeln würde und keine weiteren Ermittlungen angestrengt würden.

Fall #2: 13-jähriges Kind am 7.9.2020 verstorben in einem Schulbus

Die erste Nachfrage von Herrn Gollme ging an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, dort hat man ihn an Angelika Möhlig verwiesen (Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Landau). Von dort gab es die Information, dass eine Obduktion stattgefunden hätte, mit dem Ergebnis einer „unklaren Todesursache“. Daher wurden weitere rechtsmedizinische Untersuchungen angeordnet. Auch die Frage, ob der MNS als Todesursache in Betracht kommt, soll Gegenstand dieser weiteren Untersuchungen sein. Es bleibt nur abzuwarten, was diese Untersuchungen ergeben.