In KZs wurden u.a. Impfstoffexperimente durchgeführt

Impfstoffexperimente in KZs; Bild: © KORREKTER!
Impfstoffexperimente in KZs; Bild: © KORREKTER!

Der zweiten Weltkrieg ist nicht nur auf einen politischen Führer mit einer geistesgestörten Persönlichkeit zurückzuführen, es waren vor allem große Pharma- und Ölkonzerne, die eifrig halfen und die Kriegsmaschinerie Hitlers finanzierten. Als Gegenleistung stand ihnen grenzenlose Forschung zur Verfügung, in KZs, deren Insassen nie an medizinischen Experimenten Teil nehmen wollten und einfach gezwungen wurden! Es ist unsere Pflicht daran zu erinnern, dass vor allem Impfstoffe getestet wurden. Allein im Lager Buchenwald, wo das Robert-Koch-Institut Imfpstoffe gegen Fleckfieber testete, starben mehr als 58.000 Menschen an den Folgen der Experimente.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals von 1947/48 dokumentieren, dass der Zweite Weltkrieg in Frankfurt – dem Hauptquartier der IG Farben – geplant und vorbereitet wurde. Der Verbund aus Pharmafimen wurde von Bayer, BASF und Hoechst gebildet und war zu dieser Zeit der weltgrößte Chemie-/Pharmakonzern. Um in diesem Bereich das weltweite Monopol zu festigen, finanzierte das Kartell den Aufstieg der NSDAP und ihre Vorbereitung auf die militärische Eroberung Europas und der Welt. Die Direktoren der IG Farben, darunter der Vorstandsvorsitzende Schmitz, hielten engen Kontakt zu ihren politischen Marionetten.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden dutzende Bücher herausgegeben, in denen versucht wird, die Brutalität und das Zerstörungsausmaß des Zweiten Weltkrieges der Mentalität der Deutschen und ihrer Anfälligkeit für die Ideologie der Überlegenheit zuzuschreiben. Während dies Faktoren sein mögen, kann solch ein „Ausbruch des Temperaments“ niemals die Zerstörung des größten Teils Europas erklären.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals dokumentieren, dass die Führungskräfte der IG Farben bereits 1936 – 3 Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkrieges – für die Vorbereitung des so genannten „4-Jahres-Plan“ verantwortlich waren. Einer der Verantwortlichen: IG-Farben-Aufsichtsratsvorsitzender Carl Krauch. In jedem Land, das von Hitlers Armee erobert wurde, vereinnahmte die IG Farben kostenfrei die gesamte chemische und petrochemische Industrie. Der Plan der IG Farben/Nazi-Koalition bestand aus drei Stufen der Einverleibung: Erstens, das Festland Europa; zweitens, das Vereinigte Königreich und seine Kolonien; drittens, die USA und der Rest der Welt.

Jene, die die historischen Fakten verschweigen wollen, versuchen uns glauben zu lassen, dass das riesige Vernichtungslager Auschwitz zum alleinigen Nutzen der SS gebaut, finanziert und aufrechterhalten wurde. Diese Todesschwadronen wurden als die klugen Köpfe hinter diesem hoch organisierten Arbeits- und Vernichtungslager hingestellt, das mehrere Quadratmeilen umfasste.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals dokumentieren, dass die IG Farben aus dem Konzentrationslager Auschwitz eine riesige Arbeits- und Vernichtungsanlage machte. Hunderttausende Arbeitssklaven wurden gezwungen, die „IG Auschwitz“ zu bauen – das zu dieser Zeit größte Industriewerk Europas und einen 4-Meilen-Fußmarsch vom Konzentrationslager entfernt. Das Lager und das Werk kosteten die IG Farben fast eine Milliarde Reichsmark (nach heutiger Währung etwa 8 Milliarden Euro) und wurden von der Deutschen Bank finanziert. IG Farben-Direktor Fritz Ter Meer wurde in Nürnberg im Zusammenhang mit Auschwitz wegen Völkermord, Sklaverei und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.

Besonders offensichtlich sind die Lügen über den Zweck der unmenschlichen medizinischen Experimente, die in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern durchgeführt wurden. Hier sollen wir glauben, dass diese tödlichen Experimente betrieben wurden, um die sadistische Veranlagung psychologisch auffälliger SS-Ärzte zu befriedigen, die in den Lagern als einzelne „Todesengel“ auftraten.

Die Aufzeichnungen des Nürnberger Pharma-Tribunals zeigen eindeutig, dass die in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern durchgeführten medizinischen Experimente von den pharmazeutischen Abteilungen Bayers und Hoechsts genehmigt wurden. Die „Medikamente“, die zehntausenden unschuldigen Häftlingen injiziert wurden, waren zuvor ungetestete und von Bayer sowie anderen IG Farben-Firmen patentierte Chemikalien. Die meisten Opfer starben während dieser grausamen Experimente. Die, die diese überlebten, wurden häufig in die Gaskammern geschickt. Sogar die für die Vergasungen benötigten Pellets – Zyklon B (rechts) – wurden von Tochterunternehmen der IG Farben bereitgestellt. Viele Ärzte, die diese Experimente durchführten, wurden in Nürnberg wegen ihren Verbrechen verurteilt.

Bitte besuchen Sie unbedingt auch die Quelle: http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/index.html

Wir sind es den Opfern schuldig, an ihr Leiden zu erinnern. Ihr Leid sollte uns als Mahnung dienen, der Pharmaindustrie nicht blind Vertrauen zu schenken.

Während der Nürnberger Industrieprozesse im Rahmen der Nürnberger Nachfolgeprozesse standen 23 leitende Angestellte und Verantwortliche der IG-Farbenindustrie AG vor Gericht. 12 der Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, während die restlichen 11 aufgrund der Beweislage freigesprochen wurden. Unter anderem wurde den Angeklagten „Versklavung“ und „Plünderung“ vorgeworfen.

Die IG-Farben (Höchst, Bosch, BASF, Bayer,…) unterstützten den Nationalsozialismus und konnten auch nach 1945 ungeahndet weiter wirtschaften.

Englisch: