Klinikleiter kritisiert „Gleichmacherei“ bei Corona-Maßnahmen und Impf-Ideologie der Regierung

Podcast; Foto: © korrekter.com
Podcast; Foto: © korrekter.com
Podcast; Foto: © korrekter.com
Podcast; Foto: © korrekter.com

Kontaktverbot, Quarantäne, Corona-Tests. Einen Unterschied zwischen Alt und Jung gibt es dabei kaum. Der Berliner Professor Dr. Harald Matthes kritisiert die Gleichmacherei und die pauschalen Corona-Maßnahmen der Regierung.

Professor Dr. Harald Matthes leitet seit 1995 die Abteilung für Gastroenterologie am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, das seit 1997 als akademisches Lehrkrankenhaus der Charité zählt. In einem Interview mit dem „Info3-Verlag“ sprach er über die Corona-Politik.

Medizin ist eine Wissenschaft, bei der man Erfahrungen zugrunde legt. Gerade in der Intensivmedizin konnten die Ärzte in den vergangenen Monaten viel lernen, auch über schwere COVID-19-Verläufe. Allerdings wurden die politischen Maßnahmen den Erkenntnissen nicht angepasst und die Risiken bis heute nicht differenziert, kritisiert Matthes.

Am Anfang der Pandemie sei es das Ziel gewesen, eine Überlastung der Intensivkapazitäten zu verhindern, so der Professor. Diese Befürchtung habe sich mittlerweile als unbegründet herausgestellt. So ließen sich die pauschalen Corona-Maßnahmen nicht mehr rechtfertigen.

Artikel zum Podcast: https://kurzelinks.de/bogm