Loriot: „Was mich am Fernsehen stört“

Loriot: „Was mich am Fernsehen stört“ ; Foto: © korrekter.com
Loriot: „Was mich am Fernsehen stört“ ; Foto: © korrekter.com
Loriot: „Was mich am Fernsehen stört“ ; Foto: © korrekter.com
Loriot: „Was mich am Fernsehen stört“ ; Foto: © korrekter.com

Loriot hatte entweder eine hervorragende Kristallkugel oder einen perfekten Riecher. Damals schon – vor 41 Jahren, im Jahr 1979 – sah er den Haltungsjournalismus nahen, weil er mit feiner Spürnase die Zeichen der Zeit erkannte: „Sehr viele Fernsehleute können es nicht lassen“, sagte er damals im deutschen Fernsehen, „ihre eigene, völlig unmaßgebliche politische Meinung über den Bildschirm verbreiten zu müssen“. – Meinungskrieger im TV gibt es also schon lange. Dass „jemand so tut, als sei er im Besitz der Wahrheit und er sei ganz objektiv“, fand Loriot damals schon genauso „widerwärtig“ wie Journalisten, die „in schlimmster Werbemanier“ ihre „persönlichen politischen Ansichten“ verkaufen.

(Quelle)