Rückkehr nach Ithaka | Die großen Mythen

Rückkehr nach Ithaka | Die großen Mythen #18 | ARTE

Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus‘ Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln. Schweren Herzens fügt sich die Nymphe der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See.

Sieben Jahre schon genießt Odysseus sein unbeschwertes Leben an der Seite von Kalypso. Aber trotz aller Annehmlichkeiten hat er immer wieder Heimweh und vermisst seine Frau und seinen Sohn. Zeus entsendet den Gott Hermes, der Kalypso auffordert, Odysseus gehen zu lassen. Gegen ihren Willen beugt sich Kalypso Zeus‘ Aufforderung und lässt Odysseus die Wahl – er entscheidet sich aufzubrechen und nach Hause nach Ithaka zu segeln. Schweren Herzens fügt sich Kalypso der Entscheidung ihres Geliebten. Gemeinsam bauen sie ein Segelschiff und Odysseus sticht schon bald in See. Doch der Meeresgott Poseidon, der sich nach wie vor rächen will, zerstört Odysseus‘ Schiff. Abermals findet sich der Ithaker-König auf einer unbekannten Insel wieder. Unterdessen kehrt sein Sohn Telemachos von seiner Sparta-Reise zu Menelaos nach Ithaka zurück. Er berichtet seiner Mutter, dass ihr Gatte noch lebt, und versteckt sich in einiger Entfernung zu den Freiern, die ihm drohen. Nach seinem Schiffbruch trifft Odysseus am Strand die Phaiaken-Prinzessin Nausikaa, die ihn zu ihren Eltern bringt. Bei einem Festmahl erzählt Odysseus den Phaiaken von seiner endlosen Irrfahrt.

Mitfühlend versprechen sie, ihn nach Ithaka zu bringen. Sie wollen ihm ein Schiff zur Verfügung stellen, beladen mit Kisten voller Edelsteine, Bronze und Gold, Lebensmitteln und Wein. Doch am Ende der Reise erkennt Odysseus die Insel nicht wieder, auf der sie gelandet sind. Die Phaiaken haben ihn betrogen. Sie haben ihn nicht wie versprochen in seine Heimat zurückgebracht, sondern auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Odysseus fühlt sich erneut von den Göttern verflucht.

Dokureihe, Regie: Nathalie Amsellem (F 2020, 27 Min)