Streitschrift wider dem pauschalen Rassismusverdacht von links

Rassismus bekämpfen; Foto: © korrekter.com
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Seit mehr als dreißig Jahren macht der Begriff der „Islamophobie“ jedes kritische Wort gegen den Islam zunichte. Er verbietet den Menschen im Westen den Mund und disqualifiziert die reformerischen Muslime.

In Dresden ersticht ein IS-Anhänger Anfang Oktober einen Mann aus Nordrhein-Westfalen und verletzt seinen Begleiter schwer. Es dauert fast 3 Wochen, bis die Behörden mit dem Hintergrund der Tat an die Öffentlichkeit gehen. Es ist zu vermuten, dass überhaupt nur durch die breite Aufmerksamkeit, die die Enthauptung Samuel Patys in Frankreich erfährt, mit den eigentlichen Hintergründen der Tat herausgerückt wurde. Die Namen der Opfer erfährt man hingegen nirgends, es gibt keine warmen Worte eines nichtsnutzigen Bundespräsidenten und seiner Lakaien und keine gesellschaftliche Anteilnahme.

Die ach so kritischen Worte eines Kevin Kühnert oder Sascha Lobo über die linke Blindheit gegenüber den Gefahren des Islams kommen in altbekannter Manier daher, nämlich erst dann, wenn die Wahrheit schlichtweg in keiner Weise mehr wegzulügen ist.

„Der Hauptfeind steht rechts“, kreischt die radikale Linke in Einklang mit ihrer Regierung und dem Feuilleton. Niemand will und darf die Gefahren des Rechtsterrorismus á la Hanau oder Halle nivellieren, niemand leugnet, dass es einen völkisch-faschistischen Flügel in der AfD gibt, von dem, sollte er Macht bekommen, nichts gutes ausgehen wird. Aber an den gesellschaftlichen Einfluss, den der Islam mittlerweile auch hierzulande gewonnen hat, kommt kein einziger Rechtsradikaler, ob nun Höcke-Fan oder Mitglied einer Splitterpartei wie „Die Rechte“, heran.

Die Mitte der Gesellschaft infiltrieren legalistische Islamisten aus dem Dunstkreis der Muslimbrüder, der AKP oder des iranischen Mullah-Regimes. Die freiwillige Unterwerfung unter islamische Zumutungen praktizieren Anhänger der Grünen, der SPD und der Linkspartei und zunehmend auch der CDU, also Menschen, die tatsächliche Macht besitzen. Das sind Zustände, von denen Neonazis oder Götz Kubitschek und Martin Sellner nur träumen können.

Wir können nur kleine Nadelstiche gegen diese gar nicht mehr so schleichende Faschisierung setzen. Einer der nächsten Nadelstiche wird eine Online-Buchvorstellung sein. Alex Carstiuc, Mark Feldon und Christoph Hesse haben vor einiger Zeit das Buch „Der eingebildete Rassismus“ des französischen Philosophen Pascal Bruckner übersetzt, welches vor einigen Wochen im Verlag Edition Tiamat erschien. Bruckner ist ein dezidierter Kritiker des Appeasements gegenüber dem Islam, sein Buch ist so aktuell wie nie zuvor.

Das genaue Datum und den Ablauf der Online-Veranstaltung werden wir in den nächsten Wochen bekannt geben.“Seit zwanzig Jahren sehen wir der Fabrikation eines neues Meinungsdelikts zu, das dem der „Volksfeinde“ in der einstigen Sowjetunion gleicht. Und man will jene jungen Frauen stigmatisieren, die sich vom Schleier befreien und mit bloßem Haupt und ohne Scham durch die Straßen gehen wollen, die den Mann heiraten wollen, den sie lieben, und nicht den, der ihnen aufgezwungen wird. Man will jene Franzosen, Deutschen und Engländer türkischer, pakistanischer, maghrebinischer, afrikanischer Herkunft mundtot machen, die für sich das Recht religiöser Gleichgültigkeit in Anspruch nehmen und ihr Leben ohne bedingungslose Ergebenheit gegenüber der Ursprungsgemeinschaft führen wollen“. (Pascal Bruckner, aus: Die vertauschten Opfer, veröffentlicht in: Revue des deux mondes, Mai 2014)

Aus dem Französischen von Alex Carstiuc, Mark Heldon und Christoph Hesse.