Umfrage zeigt: Merkel ist die unbeliebteste Politikerin in Deutschland | Prof. Dr. Meuthen

Reitschusters Umfrage zeigt: Merkel ist die unbeliebteste Politikerin Deutschlands; Foto: © korrekter.com
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Reitschusters Umfrage zeigt: Merkel ist die unbeliebteste Politikerin Deutschlands; Foto: © korrekter.com

Liebe Leser, wundern Sie sich auch über die angeblichen Beliebtheitswerte von Frau Merkel, wie sie beispielsweise regelmäßig im Politbarometer veröffentlicht werden?

Fast ununterbrochen wird uns allen diese Endlos-Kanzlerin, von der doch so viele Bürger die Nase gestrichen voll haben, dort als die „beliebteste Politikerin“ unseres Landes präsentiert.

Eine Botschaft, die sich fundamental von dem unterscheidet, was man mitbekommt, wenn man mit anderen Menschen spricht. Nun werden einige von Ihnen sagen: „Der Meuthen spricht ja auch nur mit AfD’lern oder zumindest Sympathisanten“, aber das stimmt nicht: Ich komme sehr viel herum in ganz Deutschland und spreche mit vielen Menschen, die meist von sich aus auf mich zukommen und mir nicht selten ihre Kritik an unserer Bürgerpartei deutlich machen – aber jetzt kommt das Entscheidende: Diese Bürger tun das zumeist nicht deshalb, weil sie den Kurs von Frau Merkel richtig finden, sondern ganz im Gegenteil, weil sie auf der Suche nach einer Alternative sind, aber bei uns das ein oder andere verändert sehen möchten, bevor sie bereit sein könnten, uns zu wählen. Mit anderen Worten: Die Ablehnung gegenüber Merkels Politik, zum Teil auch sehr persönlich der Person Merkels, ist landauf, landab spürbar. In Anbetracht solch permanenter Erfahrungen fällt es mir tatsächlich schwer zu glauben, dass sich diese Frau quer durch unser Land großer Beliebtheit in breiten Bevölkerungsschichten erfreuen soll. Und siehe da: Nun machte der Journalist Boris Reitschuster darauf aufmerksam, dass Medien Umfragen in Auftrag gegeben hatten, in denen nicht nach dem beliebtesten, sondern nach dem unbeliebtesten Politiker in Deutschland gefragt wurde – und dass sie, offenbar erschrocken über das Ergebnis, diese Umfragen nicht veröffentlicht haben. Das Ergebnis lautet nämlich: Merkel ist die unbeliebteste Politikerin Deutschlands.

Da aber diese Umfragen, wie von Herrn Reitschuster erwähnt, nicht veröffentlicht werden, hatte er auch keinen Zugriff auf die Originaldaten. Er tat dann das, was man als Journalist nach Möglichkeit immer tun sollte: Er versuchte, der Sache auf den Grund zu gehen. Dafür gab er selbst auf eigene Kosten (unterstützt durch seine Leser) eine entsprechende Umfrage in Auftrag und diese zeitigte exakt das ihm bereits aus den anderen, nicht veröffentlichten Umfragen bekannte Ergebnis: Merkel wird von den Bürgern als unbeliebteste Politikerin Deutschlands eingestuft. Bevor nun aber Vorwürfe in Richtung des ZDF laut werden, dort würden unkorrekte Ergebnisse veröffentlicht, muss darauf hingewiesen werden, dass beide Ergebnisse parallel existieren können: Frau Merkel kann bei einem relativ großen Teil der Bevölkerung die beliebteste Politikerin sein, und bei einem anderen, durchaus ähnlich großen Teil, die unbeliebteste Politikerin. Darauf weisen auch die Meinungsforscher hin – Merkel polarisiere eben, so deren nicht ganz neue Erkenntnis. Das Problem ist aber: Nicht nur Merkel polarisiert, sondern die Medien tun dies auch, und sie untergraben damit erneut das Vertrauen der Bürger in ihre (für das Funktionieren einer modernen, informationsbasierten Demokratie zwingend erforderliche) Objektivität. Es genügt eben nicht, den Bürgern Frau Merkel stets an der Spitze der Beliebtheitsskala zu präsentieren, wenn es gleichzeitig weite Teile der Bevölkerung gibt, die das exakte Gegenteil denken und auch sagen – und diese Tatsache den Medien sogar, aufgrund eigener Umfragen, bekannt ist! Genau das nennt man auf Neudeutsch „Framing“, also der Versuch, die Wahrnehmung und damit das Denken der Bürger durch eine ganz gezielte Art der Informationsvermittlung zu beeinflussen. Man denke hierbei nur an das unsägliche Framinghandbuch der ARD, welches vor nicht allzu langer Zeit durch unser aller GEZ-Zwangsgebühren finanziert wurde.

Wie ungeniert man sich mittlerweile bei der ARD (empfohlene Eigendarstellung laut Framinghandbuch: „Gemeinwohlmedium“!) dieses Handbuchs bedient, zeigte übrigens auch das vor kurzem in der ARD veröffentlichte Umfrageergebnis zum Thema „Aufnahme von Moria-Flüchtlingen“: Sage und schreibe 87 % der Deutschen seien angeblich dafür, diese Migranten in unserem Land aufzunehmen. Ein Ergebnis, das dermaßen absurd ist, dass es den Machern eigentlich von vorneherein hätte klar sein müssen, dass sie damit nicht widerspruchslos durchkommen würden. Wieder war es der bereits erwähnte Boris Reitschuster, der der Sache konsequent auf den Grund ging, und zwar erneut mit einer eigenen Umfrage. Bei dieser verwendete er sogar den Wortlaut der ARD, allerdings ergänzt um den (seitens der ARD weggelassenen) Hinweis, dass das Lager von diesen „Flüchtlingen“ offenbar selbst in Brand gesteckt wurde; auch „Hilfe vor Ort“ war eine Antwortoption, anders als bei der ARD – nach Auffassung unserer Bürgerpartei übrigens die einzig sinnvolle Antwort auf das dortige Geschehen. „Auch wenn ich mir sicher war, dass die ARD das Ergebnis durch das Framing bei der Frage verzerrt – dass der Verzerrungseffekt so gewaltig ist, hätte ich mir kaum träumen lassen. Das Ergebnis der INSA-Umfrage: Die 87 Prozent für die Aufnahme von Flüchtlingen, von denen die ARD berichtete und die durch alle Medien gingen, schmolzen auf sage und schreibe 43 Prozent zusammen – fast die Hälfte. Die Befürworter der Flüchtlingsaufnahme sind also keine überwältigende Mehrheit, wie die ARD es meldet. Sie sind – wenn auch knapp – in der Minderheit gegenüber denjenigen, die sich gegen eine Aufnahme aussprechen: das sind 44 Prozent.“ (Zitat Boris Reitschuster)

https://www.reitschuster.de/post/umfrage/

Was für ein Ergebnis, und was für eine schallende Ohrfeige für die ARD! Es scheint den „Medienschaffenden“ dieses Landes – zumindest denen, die sich an solchen Manipulationen beteiligen – nicht klar zu sein, dass sie zwar kurzfristig ihre Lieblingspolitikerin namens Merkel und deren suizidale Migrationspolitik vor öffentlicher Kritik abschirmen, dass sie aber zugleich langfristig nicht nur an ihrem eigenen Ast sägen, sondern sogar (und das ist noch viel schlimmer!) an der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie.

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