Wien-Terrorist wohnte in Sozialwohnung und bekam Mindestsicherung

Wien-Terrorist; Foto: © korrekter.com
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Ein Wahnsinn – der Attentäter lebte offenbar in einer günstigen Sozialwohnung in Wien-Donaustadt, während viele fleißige Österreicher eine solche nicht bekommen bzw. ewig darauf warten müssen. Zusätzlich gab es für den Attentäter noch Geldleistungen in Form der Mindestsicherung. Die FPÖ sagt: Menschen, die in unserem Land Terror verbreiten, haben insbesondere auch in Sozialwohnungen keinen Platz! Es ist niemandem in Österreich zumutbar, mit Terroristen unter einem Dach leben zu müssen.

RT Deutsch Spezial zeichnet die Terrorroute nach, die der Angreifer von Wien am 2. November genommen hat. Die Spurensuche führt in Wiens Randbezirk, wo es seit Wochen zu Gewalt und Ausschreitungen mit politischem oder religiösem Hintergrund kommt und eine Kirche gestürmt wurde.

Auf ihrer Spurensuche finden RT-Reporter übersehene Beweismittel direkt an dem Ort, an dem der Terrorist erschossen wurde. Ausgerüstet mit Pistole und Gewehr zog der mutmaßliche Attentäter Kujtim F. mordend durch die Wiener Innenstadt. Innerhalb weniger Minuten tötete er auf seiner Terrortour vier Menschen und verletzte mehr als zwanzig Menschen teils schwer.

Hunderte Schüsse feuerte der Angreifer ab, bis ihn ein Polizist letztendlich erschießt. Noch Stunden nach dem Angriff auf Wien ist nicht klar, ob der Terrorist ein Einzeltäter gewesen ist. Österreichs Hauptstadt bleibt in höchster Alarmbereitschaft.

Der 20-jährige Kujtim F., ein in Wien geborener Mann mit nordmazedonischen Wurzeln, war den Behörden schon früh als radikaler Islamist aufgefallen und verbüßte sogar eine Haftstrafe wegen religiös motivierter Straftaten. Vor knapp einem Jahr wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen. Der Mann, der wenige Monate später mit einem automatischen Gewehr durch Wiens Gassen zog, hatte im Gefängnis an einem Deradikalisierungsprogramm teilgenommen – und es angeblich erfolgreich abgeschlossen.

Wien gehört seit dem 2. November 2020 mit zu jenen Metropolen Europas, in die der islamistische Terror einzog. Eine Entwicklung, die sich in Wien schon seit Monaten abzeichnete und der offenbar zu wenig Bedeutung zugemessen wurde. Im Wiener Bezirk Favoriten werden die sozialen Probleme der österreichischen Hauptstadt sichtbar wie nirgendwo sonst im Land: 200.000 Einwohner, mehr als ein Drittel mit Migrationshintergrund.

In den letzten Wochen kochte hier die Stimmung mehrfach über, es kam zu Ausschreitungen und Vandalismus. Türkische Nationalisten und religiöse Fundamentalisten randalierten gemeinsam in den Straßen. Am 29. Oktober dann, drei Stunden nachdem ein Terrorist in einer Kirche in Nizza drei Menschen auf bestialische Weise tötete, stürmen rund 50 Jugendliche die Kirche St. Anton von Padua mitten in Favoriten und verwüsten unter „Allahu Akbar“-Rufen die Einrichtung.

Am 30. Oktober erscheint ein Asylbewerber aus Afghanistan im Stephansdom in der Wiener Innenstadt, randaliert unter „Allah Akbar“-Rufen und kann schließlich vom Sicherheitsdienst überwältigt werden. Drei Tage später, am 3. November, zieht Kujtim F. „als Soldat des Kalifats“ – wie sich die Terrormiliz Islamischer Staat wenig später bekennt – zum Wiener Stadttempel und erschießt gegen 20 Uhr den ersten Passanten.

Bild zeigt das unfassbare Waffenarsenal des Amok-Schützen: